Bei Veranstaltungen scheitert das Aggregat selten an der Leistung, sondern am Lärm und an der Genehmigung: Abgas, Motorengeräusch, Abstandsflächen. Ein Speicher braucht davon nichts — und fällt trotzdem nicht aus, wenn die Band den Refrain doppelt.
Was die Planung von Veranstaltungsstrom bestimmt
Rechnen Sie in Spitzen, nicht in Mittelwerten. Lichtsetzung, Verstärker und Nebelmaschinen ziehen gleichzeitig an; der Peak definiert die Anlage, nicht der Durchschnitt über den Abend.
Trennen Sie Dauer- von Spitzenlast. Bühnentechnik und Kühlung laufen durch, Licht und Ton in Wellen — zwei getrennte Kreise halten die Anlage kleiner.
Prüfen Sie die Lärmauflagen, bevor Sie das Aggregat einplanen. Innenstadtlagen und Wohngebiete schließen Verbrenner oft vollständig aus; die Auflage entscheidet, nicht der Preis.
Planen Sie die Reserve für Zugaben. Ein Set, das zehn Minuten länger läuft, ist der Normalfall — nicht der Ausnahmefall.
Vom kleinen Set zur Bühne
Eine Einheit: kleine Bühne, Funkmikrofone, Mischpult, Beleuchtung — der Fall, für den niemand ein Aggregat vorhalten will.
Zwei Einheiten im Verbund: Ton und Licht getrennt, plus Kühlung; ein Kreis fällt nicht aus, wenn der andere in die Spitze geht.
Drei Einheiten plus Verteiler: 400 V für größere Lichtanlagen und Traversenwinden, mit Lastverteilung auf drei Speicher.
P-Serie: Parallelsysteme
Eine modulare Plattform. Wo die Last steigt, kommen weitere Einheiten dazu — zwei oder drei Einheiten einphasig, oder drei Einheiten für 400 V Drehstrom.
Konfiguration
Einheiten
Nennleistung
Nutzbare Kapazität
Gewicht
Ausgang
P25
1
2.500 W
2,7 kWh
29 kg
230 V / 16 A · einphasig
P25 + P25-D
2
5.000 W
5,4 kWh
≈60 kg
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/20A
P25 + P25-D
3
7.500 W
8,1 kWh
≈90 kg
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/30A
P25 + P25-T
3
7.500 W
8,1 kWh
≈90 kg
400 V · Drehstrom · Ausgang AC400V/10A
P25
Einheiten
1
Nennleistung
2.500 W
Nutzbare Kapazität
2,7 kWh
Gewicht
29 kg
Ausgang
230 V / 16 A · einphasig
P25 + P25-D
Einheiten
2
Nennleistung
5.000 W
Nutzbare Kapazität
5,4 kWh
Gewicht
≈60 kg
Ausgang
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/20A
P25 + P25-D
Einheiten
3
Nennleistung
7.500 W
Nutzbare Kapazität
8,1 kWh
Gewicht
≈90 kg
Ausgang
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/30A
P25 + P25-T
Einheiten
3
Nennleistung
7.500 W
Nutzbare Kapazität
8,1 kWh
Gewicht
≈90 kg
Ausgang
400 V · Drehstrom · Ausgang AC400V/10A
Verkabelung
Das Parallel-Verteilermodul stellt je Batterieeinheit ein Eingangspaar bereit — einen Leistungs- und einen Dateneingang — und speist die Last über einen einzigen Ausgang.
AC230V/20AZwei P25-Einheiten, 230 V einphasig.
AC230V/30ADrei P25-Einheiten, 230 V einphasig.
AC400V/10ADrei 230-V-P25-Geräte parallel ergeben 400 V Drehstrom — alle drei nötig, sonst fehlt eine Phase.
So wird die Parallelschaltung verdrahtet
Jede P25 führt ein Leistungskabel und ein Datenkabel zu ihrem eigenen Eingangspaar am Verteilermodul.
Das Verteilermodul hat drei Eingangspaare (L1 / L2 / L3) — ein Paar pro Batterieeinheit.
Nur der Ausgang des Verteilermoduls speist die Last. Batterieeinheiten werden nie direkt an die Last angeschlossen.
Jede Einheit behält ihre eigene Schutzeinrichtung; keine Einheit speist eine andere zurück.
Drei Konfigurationen, eine Plattform
Start mit einer Einheit — weitere kommen parallel dazu, sobald die Last es verlangt. Alle Konfigurationen nutzen dieselbe Batterieeinheit und dasselbe Verteilermodul.
P25
Die Kerneinheit. Eine lüfterlose, selbstkühlende 230-V-Stromversorgung, die den Verbrennungsgenerator auf der Baustelle ersetzt — kein Abgas, kein Leerlaufgeräusch, kein Tankstopp.
Zwei oder drei Einheiten über das Verteilermodul parallel geschaltet für 230-V-Einphasenlasten. Leistung und Kapazität addieren sich — mit zwei anfangen, bei Bedarf ein drittes dazu.
Drei 230-V-P25-Geräte parallel ergeben den 400-V-Drehstrom für Werkzeuge, die einphasig nicht laufen. Alle drei sind nötig — fehlt eines, verliert das System eine Phase. Von Hand getragen und aufgebaut: kein Kran, kein Hebezeug.
Die Fragen, die Einkäufer vor der ersten Bestellung wirklich stellen — beantwortet mit Zahlen aus unseren Datenblättern, nicht aus dem Prospekt.
Warum scheitern Dieselaggregate bei Veranstaltungen häufiger an der Genehmigung als an der Leistung?
Weil Abgas, Motorengeräusch und Abstandsflächen die Auflagen bestimmen — in Innenstadtlagen und Wohngebieten oft so streng, dass ein Verbrenner gar nicht aufgestellt werden darf.
Wie plane ich die Spitzenlast?
Zählen Sie, was gleichzeitig anläuft: Lichtsetzung, Verstärker, Nebelmaschinen. Der Peak definiert die Anlage, nicht der Durchschnitt über den Abend.
Warum Ton und Licht auf getrennte Kreise?
Weil sie unterschiedlich ziehen: Bühnentechnik läuft durch, Licht und Ton in Wellen. Getrennte Kreise halten die Gesamtanlage kleiner.
Was ist mit Zugaben und Verlängerungen?
Ein Set, das zehn Minuten länger läuft, ist der Normalfall. Reserve einplanen, statt die Anlage auf die geplante Laufzeit auszulegen.