Strom ohne Verbrennungsmotor: kein Abgas, kein Tanken, kein Leerlaufgeräusch. Tragbar mit 230 V, im Verbund mit 400 V Drehstrom — für Abbruch, Montage, Wasserhaltung und Nachtarbeit.
Drei Fragen vor dem Kauf
Wie viel Leistung läuft gleichzeitig? Addieren Sie die Anschlusswerte der Geräte, die parallel laufen — nicht die aller Geräte im Lager.
Wie lange muss es ohne Nachladen laufen? Laufzeit ist nutzbare Kapazität geteilt durch die tatsächliche Last. Wer diese Division einmal macht, sieht sofort, ob eine Einheit reicht oder der Verbrenner bleiben muss.
Braucht eine Anlage 400 V Drehstrom? Dann entscheidet nicht die größere Einphasen-Einheit, sondern der Verbund aus drei Geräten.
Grenzen, die man vorher kennen sollte
Autarker Dauerbetrieb über Tage: ohne Netz und ohne Nachladen bleibt der Verbrenner im Vorteil. Der Akku deckt Schichten ab, nicht Wochen.
Last dauerhaft an der Leistungsgrenze: Reserve ist für Anlaufströme da, nicht für Stunden auf Anschlag.
Drei Geräte im Verbund wiegen zusammen mehr als ein Kanister Diesel — Transport, Verkabelung und Diebstahlschutz gehören in die Planung.
P-Serie: Parallelsysteme
Eine modulare Plattform. Wo die Last steigt, kommen weitere Einheiten dazu — zwei oder drei Einheiten einphasig, oder drei Einheiten für 400 V Drehstrom.
Konfiguration
Einheiten
Nennleistung
Nutzbare Kapazität
Gewicht
Ausgang
P25
1
2.500 W
2,7 kWh
29 kg
230 V / 16 A · einphasig
P25 + P25-D
2
5.000 W
5,4 kWh
≈60 kg
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/20A
P25 + P25-D
3
7.500 W
8,1 kWh
≈90 kg
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/30A
P25 + P25-T
3
7.500 W
8,1 kWh
≈90 kg
400 V · Drehstrom · Ausgang AC400V/10A
P25
Einheiten
1
Nennleistung
2.500 W
Nutzbare Kapazität
2,7 kWh
Gewicht
29 kg
Ausgang
230 V / 16 A · einphasig
P25 + P25-D
Einheiten
2
Nennleistung
5.000 W
Nutzbare Kapazität
5,4 kWh
Gewicht
≈60 kg
Ausgang
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/20A
P25 + P25-D
Einheiten
3
Nennleistung
7.500 W
Nutzbare Kapazität
8,1 kWh
Gewicht
≈90 kg
Ausgang
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/30A
P25 + P25-T
Einheiten
3
Nennleistung
7.500 W
Nutzbare Kapazität
8,1 kWh
Gewicht
≈90 kg
Ausgang
400 V · Drehstrom · Ausgang AC400V/10A
Verkabelung
Das Parallel-Verteilermodul stellt je Batterieeinheit ein Eingangspaar bereit — einen Leistungs- und einen Dateneingang — und speist die Last über einen einzigen Ausgang.
AC230V/20AZwei P25-Einheiten, 230 V einphasig.
AC230V/30ADrei P25-Einheiten, 230 V einphasig.
AC400V/10ADrei 230-V-P25-Geräte parallel ergeben 400 V Drehstrom — alle drei nötig, sonst fehlt eine Phase.
So wird die Parallelschaltung verdrahtet
Jede P25 führt ein Leistungskabel und ein Datenkabel zu ihrem eigenen Eingangspaar am Verteilermodul.
Das Verteilermodul hat drei Eingangspaare (L1 / L2 / L3) — ein Paar pro Batterieeinheit.
Nur der Ausgang des Verteilermoduls speist die Last. Batterieeinheiten werden nie direkt an die Last angeschlossen.
Jede Einheit behält ihre eigene Schutzeinrichtung; keine Einheit speist eine andere zurück.
Drei Konfigurationen, eine Plattform
Start mit einer Einheit — weitere kommen parallel dazu, sobald die Last es verlangt. Alle Konfigurationen nutzen dieselbe Batterieeinheit und dasselbe Verteilermodul.
P25
Die Kerneinheit. Eine lüfterlose, selbstkühlende 230-V-Stromversorgung, die den Verbrennungsgenerator auf der Baustelle ersetzt — kein Abgas, kein Leerlaufgeräusch, kein Tankstopp.
Zwei oder drei Einheiten über das Verteilermodul parallel geschaltet für 230-V-Einphasenlasten. Leistung und Kapazität addieren sich — mit zwei anfangen, bei Bedarf ein drittes dazu.
Drei 230-V-P25-Geräte parallel ergeben den 400-V-Drehstrom für Werkzeuge, die einphasig nicht laufen. Alle drei sind nötig — fehlt eines, verliert das System eine Phase. Von Hand getragen und aufgebaut: kein Kran, kein Hebezeug.
Technische Daten, Konformitätsangaben und Transportbedingungen stehen im Datenblatt. Für die Auslegung genügen drei Angaben: Geräte mit Anschlusswert, gewünschte Laufzeit und ob 400 V nötig ist.
Die Fragen, die Einkäufer vor der ersten Bestellung wirklich stellen — beantwortet mit Zahlen aus unseren Datenblättern, nicht aus dem Prospekt.
Ist ein Akku-Stromerzeuger ein Generator?
Im Ergebnis ja, im Aufbau nein. Es wird kein Generator angetrieben, sondern ein Speicher über einen Wechselrichter entladen. Deshalb kein Kraftstoff, kein Motor, kein Abgas — und keine Wartung an Öl, Zündkerze oder Auspuff.
Was kostet ein Akku-Stromerzeuger im Betrieb?
Strom statt Diesel, plus Ladeaufwand. Ausschlaggebend sind aber die Einsatztage: keine Betankung, kein Ölwechsel, kein Kaltstart. Für den Verleih zählt der Umlauf, nicht der Literpreis.
Für welche Leistungsklasse eignet sich welches Modell?
Das hängt von Dauerlast, Spannung und Laufzeit ab, nicht von einer einzelnen Zahl. Nennen Sie Verbraucher und Einsatzdauer — die Zuordnung zu P-Serie oder C24 ergibt sich daraus.
Wird mein Gerät bei niedrigen Temperaturen langsamer geladen?
Laden bei Frost ist eingeschränkt; entnommen werden kann trotzdem. Für den Winterbetrieb ist das der relevante Unterschied zum Aggregat: es springt nicht schlechter an, es lädt nur langsamer.