Am Set entscheidet nicht die Leistung, sondern die Stille: ein Aggregat 40 Meter hinter dem Motiv ist im Ton. Dazu kommt der Drehort selbst — Wohnung, Keller, Treppenhaus, in denen ein Verbrenner nicht läuft.
Was am Set anders geplant wird
Trennen Sie Ton und Licht. Kamera, Funkstrecken, Mischpult und DIT sind kleine, empfindliche Lasten; Scheinwerfer sind große, stoßartige. Zwei Kreise verhindern, dass ein Lampenwechsel den Ton wegzieht.
Rechnen Sie in Drehtagen, nicht in Stunden. Was zählt, ist die Energie für einen Drehtag inklusive Reserve für die letzte Klappe — nicht die Spitzenleistung.
Prüfen Sie den Drehort vorher. In Innenräumen und dichten Höfen ist der Verbrenner nicht nur laut, sondern oft untersagt; die Genehmigung entscheidet früher als das Budget.
Planen Sie den Transport mit. Ein Speicher wird von zwei Personen getragen und im Fahrzeug mitgeführt — das ändert, wie oft ein Motivwechsel am Tag möglich ist.
Vom kleinen Setup zur Nachtaufnahme
Eine Einheit: Kamera, Funkstrecken, Monitor, Mischpult und eine kleine LED-Leuchte — der Fall für Dokumentation und Interview.
Zwei Einheiten im Verbund: Licht und Ton getrennt, plus Reserve für die Verlängerung, die am Set immer dazukommt.
Drei Einheiten plus Verteiler: 400 V für größere Scheinwerfer und Ballast, verteilt auf drei Speicher.
P-Serie: Parallelsysteme
Eine modulare Plattform. Wo die Last steigt, kommen weitere Einheiten dazu — zwei oder drei Einheiten einphasig, oder drei Einheiten für 400 V Drehstrom.
Konfiguration
Einheiten
Nennleistung
Nutzbare Kapazität
Gewicht
Ausgang
P25
1
2.500 W
2,7 kWh
29 kg
230 V / 16 A · einphasig
P25 + P25-D
2
5.000 W
5,4 kWh
≈60 kg
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/20A
P25 + P25-D
3
7.500 W
8,1 kWh
≈90 kg
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/30A
P25 + P25-T
3
7.500 W
8,1 kWh
≈90 kg
400 V · Drehstrom · Ausgang AC400V/10A
P25
Einheiten
1
Nennleistung
2.500 W
Nutzbare Kapazität
2,7 kWh
Gewicht
29 kg
Ausgang
230 V / 16 A · einphasig
P25 + P25-D
Einheiten
2
Nennleistung
5.000 W
Nutzbare Kapazität
5,4 kWh
Gewicht
≈60 kg
Ausgang
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/20A
P25 + P25-D
Einheiten
3
Nennleistung
7.500 W
Nutzbare Kapazität
8,1 kWh
Gewicht
≈90 kg
Ausgang
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/30A
P25 + P25-T
Einheiten
3
Nennleistung
7.500 W
Nutzbare Kapazität
8,1 kWh
Gewicht
≈90 kg
Ausgang
400 V · Drehstrom · Ausgang AC400V/10A
Verkabelung
Das Parallel-Verteilermodul stellt je Batterieeinheit ein Eingangspaar bereit — einen Leistungs- und einen Dateneingang — und speist die Last über einen einzigen Ausgang.
AC230V/20AZwei P25-Einheiten, 230 V einphasig.
AC230V/30ADrei P25-Einheiten, 230 V einphasig.
AC400V/10ADrei 230-V-P25-Geräte parallel ergeben 400 V Drehstrom — alle drei nötig, sonst fehlt eine Phase.
So wird die Parallelschaltung verdrahtet
Jede P25 führt ein Leistungskabel und ein Datenkabel zu ihrem eigenen Eingangspaar am Verteilermodul.
Das Verteilermodul hat drei Eingangspaare (L1 / L2 / L3) — ein Paar pro Batterieeinheit.
Nur der Ausgang des Verteilermoduls speist die Last. Batterieeinheiten werden nie direkt an die Last angeschlossen.
Jede Einheit behält ihre eigene Schutzeinrichtung; keine Einheit speist eine andere zurück.
Drei Konfigurationen, eine Plattform
Start mit einer Einheit — weitere kommen parallel dazu, sobald die Last es verlangt. Alle Konfigurationen nutzen dieselbe Batterieeinheit und dasselbe Verteilermodul.
P25
Die Kerneinheit. Eine lüfterlose, selbstkühlende 230-V-Stromversorgung, die den Verbrennungsgenerator auf der Baustelle ersetzt — kein Abgas, kein Leerlaufgeräusch, kein Tankstopp.
Zwei oder drei Einheiten über das Verteilermodul parallel geschaltet für 230-V-Einphasenlasten. Leistung und Kapazität addieren sich — mit zwei anfangen, bei Bedarf ein drittes dazu.
Drei 230-V-P25-Geräte parallel ergeben den 400-V-Drehstrom für Werkzeuge, die einphasig nicht laufen. Alle drei sind nötig — fehlt eines, verliert das System eine Phase. Von Hand getragen und aufgebaut: kein Kran, kein Hebezeug.
Die Fragen, die Einkäufer vor der ersten Bestellung wirklich stellen — beantwortet mit Zahlen aus unseren Datenblättern, nicht aus dem Prospekt.
Warum kein Aggregat am Set?
Weil es im Ton liegt und weil an vielen Drehorten — Wohnung, Keller, Treppenhaus — ein Verbrenner gar nicht betrieben werden darf. Beides entscheidet früher als das Budget.
Wie viel Energie braucht ein Drehtag?
Rechnen Sie in Drehtagen statt Stunden: Verbraucher mal geplante Laufzeit, plus Reserve für die Verlängerung, die fast immer dazukommt. Die Spitzenleistung allein hilft am Set wenig.
Reicht eine Einheit für Licht und Ton?
Technisch oft ja, praktisch ist die Trennung besser: ein Lampenwechsel soll den Ton nicht mitnehmen. Zwei Kreise oder zwei Einheiten halten das Set ruhig.
Kann ich während des Drehs nachladen?
Nur zwischen den Setups, nicht während der Klappe. Planen Sie die Reserve für den ganzen Tag, statt auf Zwischenladen zu setzen.