400-V-Akkuspeicher für Drehstrom auf der Baustelle
Manche Verbraucher starten ohne echten Drehstrom gar nicht: MIG/MAG-Anlagen oberhalb der Handwerkerklasse, größere Wasserpumpen, Mischer, Absaugungen mit Drehstrommotor. Ein einphasiger Ausgang hilft dort nicht — unabhängig von der Leistung.
Warum ein größeres Einphasengerät nicht die Lösung ist
Ein Wechselrichter liefert eine Phase. Eine Drehstromlast braucht drei zueinander versetzte Phasen — das ist keine Frage der Leistung, sondern der Topologie.
Drehstrom entsteht hier als Verbund: mehrere Einheiten arbeiten phasenversetzt, ein Verteilermodul führt sie zu einem echten 400-V-Anschluss zusammen.
Prüfen Sie, welche Verbraucher wirklich Drehstrom brauchen und welche nur 230 V ziehen. Oft sind es ein bis zwei Geräte — der Rest läuft weiterhin einphasig.
Achten Sie auf die Lastverteilung: eine ungleich belastete Phase begrenzt die gesamte Anlage, auch wenn zwei Phasen noch Luft hätten.
Vom Einzelgerät zur Drehstrom-Konfiguration
Eine Einheit: 230 V für Handwerkzeug, Beleuchtung und Elektronik — der Grundstock, der fast überall reicht.
Verbund aus zwei Einheiten: mehr Leistung und mehr Kapazität, weiterhin einphasig — sinnvoll, wenn mehrere Verbraucher parallel laufen.
Verbund aus drei Einheiten plus Verteiler: echter 400-V-Drehstrom für Anlagen, die ohne ihn nicht starten, mit Lastverteilung auf drei Speicher.
P-Serie: Parallelsysteme
Eine modulare Plattform. Wo die Last steigt, kommen weitere Einheiten dazu — zwei oder drei Einheiten einphasig, oder drei Einheiten für 400 V Drehstrom.
Konfiguration
Einheiten
Nennleistung
Nutzbare Kapazität
Gewicht
Ausgang
P25
1
2.500 W
2,7 kWh
29 kg
230 V / 16 A · einphasig
P25 + P25-D
2
5.000 W
5,4 kWh
≈60 kg
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/20A
P25 + P25-D
3
7.500 W
8,1 kWh
≈90 kg
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/30A
P25 + P25-T
3
7.500 W
8,1 kWh
≈90 kg
400 V · Drehstrom · Ausgang AC400V/10A
P25
Einheiten
1
Nennleistung
2.500 W
Nutzbare Kapazität
2,7 kWh
Gewicht
29 kg
Ausgang
230 V / 16 A · einphasig
P25 + P25-D
Einheiten
2
Nennleistung
5.000 W
Nutzbare Kapazität
5,4 kWh
Gewicht
≈60 kg
Ausgang
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/20A
P25 + P25-D
Einheiten
3
Nennleistung
7.500 W
Nutzbare Kapazität
8,1 kWh
Gewicht
≈90 kg
Ausgang
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/30A
P25 + P25-T
Einheiten
3
Nennleistung
7.500 W
Nutzbare Kapazität
8,1 kWh
Gewicht
≈90 kg
Ausgang
400 V · Drehstrom · Ausgang AC400V/10A
Verkabelung
Das Parallel-Verteilermodul stellt je Batterieeinheit ein Eingangspaar bereit — einen Leistungs- und einen Dateneingang — und speist die Last über einen einzigen Ausgang.
AC230V/20AZwei P25-Einheiten, 230 V einphasig.
AC230V/30ADrei P25-Einheiten, 230 V einphasig.
AC400V/10ADrei 230-V-P25-Geräte parallel ergeben 400 V Drehstrom — alle drei nötig, sonst fehlt eine Phase.
So wird die Parallelschaltung verdrahtet
Jede P25 führt ein Leistungskabel und ein Datenkabel zu ihrem eigenen Eingangspaar am Verteilermodul.
Das Verteilermodul hat drei Eingangspaare (L1 / L2 / L3) — ein Paar pro Batterieeinheit.
Nur der Ausgang des Verteilermoduls speist die Last. Batterieeinheiten werden nie direkt an die Last angeschlossen.
Jede Einheit behält ihre eigene Schutzeinrichtung; keine Einheit speist eine andere zurück.
Drei Konfigurationen, eine Plattform
Start mit einer Einheit — weitere kommen parallel dazu, sobald die Last es verlangt. Alle Konfigurationen nutzen dieselbe Batterieeinheit und dasselbe Verteilermodul.
P25
Die Kerneinheit. Eine lüfterlose, selbstkühlende 230-V-Stromversorgung, die den Verbrennungsgenerator auf der Baustelle ersetzt — kein Abgas, kein Leerlaufgeräusch, kein Tankstopp.
Zwei oder drei Einheiten über das Verteilermodul parallel geschaltet für 230-V-Einphasenlasten. Leistung und Kapazität addieren sich — mit zwei anfangen, bei Bedarf ein drittes dazu.
Drei 230-V-P25-Geräte parallel ergeben den 400-V-Drehstrom für Werkzeuge, die einphasig nicht laufen. Alle drei sind nötig — fehlt eines, verliert das System eine Phase. Von Hand getragen und aufgebaut: kein Kran, kein Hebezeug.
Technische Daten, Konformität und Transportbedingungen stehen im Datenblatt. Für die Auslegung genügen drei Angaben: welche Verbraucher Drehstrom verlangen, ihre Anschlussleistung und wie lange sie zusammen laufen.
Die Fragen, die Einkäufer vor der ersten Bestellung wirklich stellen — beantwortet mit Zahlen aus unseren Datenblättern, nicht aus dem Prospekt.
Kann ein einphasiges Gerät eine Drehstrommaschine betreiben?
Nein. Eine Drehstromlast braucht drei zueinander versetzte Phasen; das ist eine Frage der Topologie, nicht der Leistung. Auch ein größeres Einphasengerät ändert daran nichts.
Wie entsteht 400 V aus Speichern?
Drei Einheiten arbeiten phasenversetzt, ein Verteilermodul führt sie zu einem echten 400-V-Anschluss zusammen. Die Drehstromfähigkeit entsteht als Kombination, nicht als einzelnes Gerät.
Woran erkenne ich, ob mein Verbraucher Drehstrom braucht?
Am Typenschild: 400 V, drei Phasen, häufig mit eigener Angabe der Drehstromleistung. Geräte mit 230 V brauchen keinen Drehstrom, auch wenn sie viel Leistung ziehen.
Was passiert bei ungleicher Belastung der Phasen?
Die am stärksten belastete Phase begrenzt die gesamte Anlage. Verteilen Sie die Verbraucher bewusst auf drei Phasen, statt alles an eine zu hängen.