Die Frage ist selten "welcher ist besser", sondern "welcher passt zu dieser Baustelle". Vier Angaben entscheiden das — Einsatzdauer, Spannung, Ort und wie oft jemand nachladen kann.
Vier Fragen, die die Entscheidung treffen
Wie viel Energie brauchen Sie pro Tag, nicht wie viel Leistung? Ein Liter Diesel enthält rund zehn Kilowattstunden Energie; daraus wird im Aggregat nur ein Teil Strom. Wer die Tagesenergie kennt, kann beide Optionen überhaupt erst vergleichen.
Brauchen Sie 400 V Drehstrom? Wenn ja, fällt die Entscheidung oft nicht zwischen Diesel und Akku, sondern zwischen "Akku im Verbund" und "Aggregat" — ein einphasiges Gerät scheidet dann aus.
Wo steht das Gerät? In Innenräumen, Gräben, Tunneln und dichten Wohnlagen scheidet der Verbrenner häufig nicht wegen des Preises aus, sondern wegen Abgas und Lärm.
Wer lädt nach? Ein Speicher ohne Ladeweg ist ein teurer Briefbeschwerer. Wenn niemand täglich zum Standort fährt, bleibt das Aggregat die ehrlichere Wahl.
Drei Konstellationen, die in der Praxis passen
Reiner Speicher: kurze bis mittlere Einsätze, Ladeweg vorhanden, Verbraucher unterhalb der Drehstromschwelle. Der Regelfall für Handwerk, Rückbau und Veranstaltung.
Speicher plus Aggregat: Dauerlast über Tage (Wasserhaltung, Winterheizung) mit Spitzen, die der Speicher abfedert. Das Aggregat läuft dann nur noch in der Spitze — weniger Betriebsstunden, weniger Lärm.
Reines Aggregat: abgelegene Stationen ohne Ladeweg und Dauerbetrieb ohne Unterbrechung. Wer hier einen Speicher verkauft, verkauft ein Versprechen, das der Standort nicht einhält.
P-Serie: Parallelsysteme
Eine modulare Plattform. Wo die Last steigt, kommen weitere Einheiten dazu — zwei oder drei Einheiten einphasig, oder drei Einheiten für 400 V Drehstrom.
Konfiguration
Einheiten
Nennleistung
Nutzbare Kapazität
Gewicht
Ausgang
P25
1
2.500 W
2,7 kWh
29 kg
230 V / 16 A · einphasig
P25 + P25-D
2
5.000 W
5,4 kWh
≈60 kg
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/20A
P25 + P25-D
3
7.500 W
8,1 kWh
≈90 kg
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/30A
P25 + P25-T
3
7.500 W
8,1 kWh
≈90 kg
400 V · Drehstrom · Ausgang AC400V/10A
P25
Einheiten
1
Nennleistung
2.500 W
Nutzbare Kapazität
2,7 kWh
Gewicht
29 kg
Ausgang
230 V / 16 A · einphasig
P25 + P25-D
Einheiten
2
Nennleistung
5.000 W
Nutzbare Kapazität
5,4 kWh
Gewicht
≈60 kg
Ausgang
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/20A
P25 + P25-D
Einheiten
3
Nennleistung
7.500 W
Nutzbare Kapazität
8,1 kWh
Gewicht
≈90 kg
Ausgang
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/30A
P25 + P25-T
Einheiten
3
Nennleistung
7.500 W
Nutzbare Kapazität
8,1 kWh
Gewicht
≈90 kg
Ausgang
400 V · Drehstrom · Ausgang AC400V/10A
Verkabelung
Das Parallel-Verteilermodul stellt je Batterieeinheit ein Eingangspaar bereit — einen Leistungs- und einen Dateneingang — und speist die Last über einen einzigen Ausgang.
AC230V/20AZwei P25-Einheiten, 230 V einphasig.
AC230V/30ADrei P25-Einheiten, 230 V einphasig.
AC400V/10ADrei 230-V-P25-Geräte parallel ergeben 400 V Drehstrom — alle drei nötig, sonst fehlt eine Phase.
So wird die Parallelschaltung verdrahtet
Jede P25 führt ein Leistungskabel und ein Datenkabel zu ihrem eigenen Eingangspaar am Verteilermodul.
Das Verteilermodul hat drei Eingangspaare (L1 / L2 / L3) — ein Paar pro Batterieeinheit.
Nur der Ausgang des Verteilermoduls speist die Last. Batterieeinheiten werden nie direkt an die Last angeschlossen.
Jede Einheit behält ihre eigene Schutzeinrichtung; keine Einheit speist eine andere zurück.
Drei Konfigurationen, eine Plattform
Start mit einer Einheit — weitere kommen parallel dazu, sobald die Last es verlangt. Alle Konfigurationen nutzen dieselbe Batterieeinheit und dasselbe Verteilermodul.
P25
Die Kerneinheit. Eine lüfterlose, selbstkühlende 230-V-Stromversorgung, die den Verbrennungsgenerator auf der Baustelle ersetzt — kein Abgas, kein Leerlaufgeräusch, kein Tankstopp.
Zwei oder drei Einheiten über das Verteilermodul parallel geschaltet für 230-V-Einphasenlasten. Leistung und Kapazität addieren sich — mit zwei anfangen, bei Bedarf ein drittes dazu.
Drei 230-V-P25-Geräte parallel ergeben den 400-V-Drehstrom für Werkzeuge, die einphasig nicht laufen. Alle drei sind nötig — fehlt eines, verliert das System eine Phase. Von Hand getragen und aufgebaut: kein Kran, kein Hebezeug.
OEM und ODM: Wir arbeiten mit Partnern an entsprechenden Projekten — vom individuellen Logodruck bis zur angepassten Konfiguration.
Wer beides im Bestand hat, verkauft die Lösung statt des Geräts — und muss seltener Aufträge ablehnen.
Nennen Sie Verbraucher, Spannung und Stückzahl — wir bestätigen Machbarkeit, notwendigen Werkzeugbau und Lieferzeit.
Was sich in der Rechnung verschiebt
Kraftstoff plus Logistik gegen Strompreis: Beim Aggregat zahlen Sie pro Betriebsstunde, beim Speicher pro Kilowattstunde — und dazu den Aufwand, das Gerät zum Laden zu bewegen.
Wartung: Öl, Filter, Zündkerze und Auspuff fallen weg; übrig bleiben Steckverbinder und Dichtungen. Das verschiebt die Kosten vom laufenden Betrieb in die Anschaffung.
Standzeit: Betanken und Kaltstart kosten Umläufe — im Verleih der Posten, der über die Wirtschaftlichkeit entscheidet, nicht der Literpreis.
Auflagen: Abstandsflächen, Betriebszeiten und Innenraumeinsatz sind Kosten, die in keiner Kraftstoffrechnung stehen, aber den Bauablauf bestimmen.
Was kostet der Betrieb pro Jahr?
Dieselaggregat und Powerstation im direkten Kostenvergleich. Alle Annahmen sind änderbar — rechnen Sie mit Ihren eigenen Werten.
Nennen Sie drei Angaben — Tagesenergie oder Verbraucherliste, Spannung, und wie oft der Standort erreichbar ist — und Sie bekommen eine Einschätzung, welche der drei Konstellationen passt. Datenblatt und Konditionen auf Anfrage.
Die Fragen, die Einkäufer vor der ersten Bestellung wirklich stellen — beantwortet mit Zahlen aus unseren Datenblättern, nicht aus dem Prospekt.
Was ist günstiger: Dieselaggregat oder Akku?
Das lässt sich nicht mit einem Preis pro Gerät beantworten. Es hängt an Einsatztagen, Tagesenergie und daran, wie weit der nächste Ladepunkt ist. Vergleichen Sie Jahreskosten aus Kraftstoff, Logistik und Wartung gegen Stromkosten plus Ladeaufwand.
Wie rechne ich das für meinen Fall?
Ermitteln Sie zuerst die Tagesenergie: Verbraucher mal Laufzeit, plus Reserve für Anlaufströme. Damit lassen sich beide Optionen überhaupt erst vergleichen — die Spitzenleistung allein sagt nichts über die Kosten.
Kann ich Speicher und Aggregat kombinieren?
Ja, und das ist häufig die ehrlichste Lösung: der Speicher deckt Grundlast und Spitzen, das Aggregat läuft nur noch in den Stunden, in denen es wirklich gebraucht wird. Weniger Betriebsstunden, weniger Lärm, weniger Tanklogistik.
Wann lohnt sich ein Speicher nicht?
Wenn niemand zum Laden an den Standort fährt, wenn über Tage durchgelaufen werden muss oder wenn die benötigte Leistung dauerhaft über dem liegt, was eine Konfiguration trägt. Dann ist das Aggregat die passendere Wahl.