Bei der Einsatzversorgung zählt nicht der Wirkungsgrad, sondern die Frage, ob das Gerät in sechs Monaten noch anspringt. Ein Speicher hat dort seinen Vorteil, wo kein Tank gewartet, kein Öl gewechselt und kein Kaltstart überwunden werden muss.
Was bei Bereitschaftsgeräten anders zählt
Rechnen Sie mit Standzeit, nicht mit Laufzeit. Ein Gerät, das 50 Wochen ungenutzt im Regal steht, muss danach ohne Vorbereitung funktionieren — das ist der eigentliche Unterschied zum Baustellengerät.
Prüfen Sie den Ladezustand als Teil der Bereitschaft. Eine Ladeerhaltung oder ein festes Ladefenster im Dienstplan gehört zur Ausstattung, sonst ist die Verfügbarkeit Zufall.
Denken Sie den Einsatzort mit: Treppenhaus, Keller, Tiefgarage, Trümmerlage. Überall dort ist Abgas nicht nur unerwünscht, sondern schließt den Verbrenner aus.
Klären Sie die Schnittstelle zur Fahrzeugtechnik. Wer aus dem Fahrzeug laden will, braucht das vor der Beschaffung — nicht als Nachrüstung.
Was für welche Aufgabe reicht
Eine Einheit: Beleuchtung der Einsatzstelle, Funk- und Messtechnik, Ladegeräte — der Grundbedarf einer Einsatzleitung.
Zwei Einheiten im Verbund: Beleuchtung plus Werkzeug (Trennschleifer, Bohrhammer) parallel, ohne Ausfall im Anlaufmoment.
Drei Einheiten plus Verteiler: 400 V für größere Aggregate und Gebläse, mit Lastverteilung auf drei Speicher.
P-Serie: Parallelsysteme
Eine modulare Plattform. Wo die Last steigt, kommen weitere Einheiten dazu — zwei oder drei Einheiten einphasig, oder drei Einheiten für 400 V Drehstrom.
Konfiguration
Einheiten
Nennleistung
Nutzbare Kapazität
Gewicht
Ausgang
P25
1
2.500 W
2,7 kWh
29 kg
230 V / 16 A · einphasig
P25 + P25-D
2
5.000 W
5,4 kWh
≈60 kg
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/20A
P25 + P25-D
3
7.500 W
8,1 kWh
≈90 kg
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/30A
P25 + P25-T
3
7.500 W
8,1 kWh
≈90 kg
400 V · Drehstrom · Ausgang AC400V/10A
P25
Einheiten
1
Nennleistung
2.500 W
Nutzbare Kapazität
2,7 kWh
Gewicht
29 kg
Ausgang
230 V / 16 A · einphasig
P25 + P25-D
Einheiten
2
Nennleistung
5.000 W
Nutzbare Kapazität
5,4 kWh
Gewicht
≈60 kg
Ausgang
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/20A
P25 + P25-D
Einheiten
3
Nennleistung
7.500 W
Nutzbare Kapazität
8,1 kWh
Gewicht
≈90 kg
Ausgang
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/30A
P25 + P25-T
Einheiten
3
Nennleistung
7.500 W
Nutzbare Kapazität
8,1 kWh
Gewicht
≈90 kg
Ausgang
400 V · Drehstrom · Ausgang AC400V/10A
Verkabelung
Das Parallel-Verteilermodul stellt je Batterieeinheit ein Eingangspaar bereit — einen Leistungs- und einen Dateneingang — und speist die Last über einen einzigen Ausgang.
AC230V/20AZwei P25-Einheiten, 230 V einphasig.
AC230V/30ADrei P25-Einheiten, 230 V einphasig.
AC400V/10ADrei 230-V-P25-Geräte parallel ergeben 400 V Drehstrom — alle drei nötig, sonst fehlt eine Phase.
So wird die Parallelschaltung verdrahtet
Jede P25 führt ein Leistungskabel und ein Datenkabel zu ihrem eigenen Eingangspaar am Verteilermodul.
Das Verteilermodul hat drei Eingangspaare (L1 / L2 / L3) — ein Paar pro Batterieeinheit.
Nur der Ausgang des Verteilermoduls speist die Last. Batterieeinheiten werden nie direkt an die Last angeschlossen.
Jede Einheit behält ihre eigene Schutzeinrichtung; keine Einheit speist eine andere zurück.
Drei Konfigurationen, eine Plattform
Start mit einer Einheit — weitere kommen parallel dazu, sobald die Last es verlangt. Alle Konfigurationen nutzen dieselbe Batterieeinheit und dasselbe Verteilermodul.
P25
Die Kerneinheit. Eine lüfterlose, selbstkühlende 230-V-Stromversorgung, die den Verbrennungsgenerator auf der Baustelle ersetzt — kein Abgas, kein Leerlaufgeräusch, kein Tankstopp.
Zwei oder drei Einheiten über das Verteilermodul parallel geschaltet für 230-V-Einphasenlasten. Leistung und Kapazität addieren sich — mit zwei anfangen, bei Bedarf ein drittes dazu.
Drei 230-V-P25-Geräte parallel ergeben den 400-V-Drehstrom für Werkzeuge, die einphasig nicht laufen. Alle drei sind nötig — fehlt eines, verliert das System eine Phase. Von Hand getragen und aufgebaut: kein Kran, kein Hebezeug.
Die Fragen, die Einkäufer vor der ersten Bestellung wirklich stellen — beantwortet mit Zahlen aus unseren Datenblättern, nicht aus dem Prospekt.
Springt ein Speicher nach Monaten Standzeit zuverlässig an?
Er springt nicht schlechter an als am ersten Tag, aber der Ladezustand muss Teil der Bereitschaft sein: Ladeerhaltung oder ein festes Ladefenster im Dienstplan. Ohne das ist Verfügbarkeit Zufall — bei jedem Gerät.
Ersetzt ein Speicher das Aggregat vollständig?
Nein. Für Dauerbetrieb über Stunden und für große Verbraucher bleibt das Aggregat die richtige Wahl. Die Kombination — Speicher für Grundlast und Spitzen, Aggregat als Rückfall — ist der übliche Weg.
Wie versorge ich ein Gebläse mit 400 V?
Über einen Verbund aus drei Einheiten mit Verteiler. Eine einphasige Lösung kann eine Drehstromlast nicht bedienen, unabhängig von der Leistung.
Kann ich das Gerät im Fahrzeug laden?
Das muss vor der Beschaffung geklärt werden: Ladeanschluss, Ladeleistung und Halterung sind Ausstattungsfragen. Nachrüsten ist teurer als mitbestellen.