Beim Rückbau gibt es selten eine Steckdose: der Verteilerkasten hängt im Gebäude, das gerade fällt. Werkzeug, Absaugung und Beleuchtung müssen trotzdem laufen — und der Staub darf die Stromquelle nicht umbringen.
Was den Abbruch von anderen Baustellen unterscheidet
Rechnen Sie mit Stoßlasten. Abbruchhämmer und Trennschleifer ziehen im Takt, nicht kontinuierlich — für die Auslegung zählt der Anlaufstrom, nicht der Mittelwert.
Planen Sie den Standort mit. Ein Speicher steht neben der Abbruchkante, nicht im Container am Tor; er wird mit umgesetzt, wenn der Abschnitt wechselt.
Prüfen Sie die Staubbelastung. Werkzeuge mit Lüftungsöffnung setzen sich im Rückbau zu — der Grund, warum hier lüfterlose Kühlung zählt und nicht nur die Leistung.
Klären Sie die Beleuchtung mit. Im Bestand ohne Fensterlicht ist die Beleuchtung kein Nebenschauplatz, sondern der Posten, der die Laufzeit bestimmt.
Ein Gerät, zwei Geräte, drei Geräte
Eine Einheit trägt Handwerkzeug, Beleuchtung und Absaugung je Abschnitt — und wird mit dem Bagger mitgezogen.
Zwei Einheiten im Verbund: ein Hammer und die Absaugung laufen gleichzeitig, ohne dass die Anlage in den Anlaufmomenten trennt.
Drei Einheiten plus Verteiler: 400 V für Trennschleifer und größere Absaugungen, verteilt auf drei Speicher.
P-Serie: Parallelsysteme
Eine modulare Plattform. Wo die Last steigt, kommen weitere Einheiten dazu — zwei oder drei Einheiten einphasig, oder drei Einheiten für 400 V Drehstrom.
Konfiguration
Einheiten
Nennleistung
Nutzbare Kapazität
Gewicht
Ausgang
P25
1
2.500 W
2,7 kWh
29 kg
230 V / 16 A · einphasig
P25 + P25-D
2
5.000 W
5,4 kWh
≈60 kg
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/20A
P25 + P25-D
3
7.500 W
8,1 kWh
≈90 kg
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/30A
P25 + P25-T
3
7.500 W
8,1 kWh
≈90 kg
400 V · Drehstrom · Ausgang AC400V/10A
P25
Einheiten
1
Nennleistung
2.500 W
Nutzbare Kapazität
2,7 kWh
Gewicht
29 kg
Ausgang
230 V / 16 A · einphasig
P25 + P25-D
Einheiten
2
Nennleistung
5.000 W
Nutzbare Kapazität
5,4 kWh
Gewicht
≈60 kg
Ausgang
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/20A
P25 + P25-D
Einheiten
3
Nennleistung
7.500 W
Nutzbare Kapazität
8,1 kWh
Gewicht
≈90 kg
Ausgang
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/30A
P25 + P25-T
Einheiten
3
Nennleistung
7.500 W
Nutzbare Kapazität
8,1 kWh
Gewicht
≈90 kg
Ausgang
400 V · Drehstrom · Ausgang AC400V/10A
Verkabelung
Das Parallel-Verteilermodul stellt je Batterieeinheit ein Eingangspaar bereit — einen Leistungs- und einen Dateneingang — und speist die Last über einen einzigen Ausgang.
AC230V/20AZwei P25-Einheiten, 230 V einphasig.
AC230V/30ADrei P25-Einheiten, 230 V einphasig.
AC400V/10ADrei 230-V-P25-Geräte parallel ergeben 400 V Drehstrom — alle drei nötig, sonst fehlt eine Phase.
So wird die Parallelschaltung verdrahtet
Jede P25 führt ein Leistungskabel und ein Datenkabel zu ihrem eigenen Eingangspaar am Verteilermodul.
Das Verteilermodul hat drei Eingangspaare (L1 / L2 / L3) — ein Paar pro Batterieeinheit.
Nur der Ausgang des Verteilermoduls speist die Last. Batterieeinheiten werden nie direkt an die Last angeschlossen.
Jede Einheit behält ihre eigene Schutzeinrichtung; keine Einheit speist eine andere zurück.
Drei Konfigurationen, eine Plattform
Start mit einer Einheit — weitere kommen parallel dazu, sobald die Last es verlangt. Alle Konfigurationen nutzen dieselbe Batterieeinheit und dasselbe Verteilermodul.
P25
Die Kerneinheit. Eine lüfterlose, selbstkühlende 230-V-Stromversorgung, die den Verbrennungsgenerator auf der Baustelle ersetzt — kein Abgas, kein Leerlaufgeräusch, kein Tankstopp.
Zwei oder drei Einheiten über das Verteilermodul parallel geschaltet für 230-V-Einphasenlasten. Leistung und Kapazität addieren sich — mit zwei anfangen, bei Bedarf ein drittes dazu.
Drei 230-V-P25-Geräte parallel ergeben den 400-V-Drehstrom für Werkzeuge, die einphasig nicht laufen. Alle drei sind nötig — fehlt eines, verliert das System eine Phase. Von Hand getragen und aufgebaut: kein Kran, kein Hebezeug.
Die Fragen, die Einkäufer vor der ersten Bestellung wirklich stellen — beantwortet mit Zahlen aus unseren Datenblättern, nicht aus dem Prospekt.
Warum reicht eine normale Baustellen-Powerstation für den Abbruch nicht immer?
Weil Abbruch Stoßlasten erzeugt: Hämmer und Trennschleifer ziehen im Takt, nicht kontinuierlich. Entscheidend ist der Anlaufstrom, nicht die Dauerleistung.
Was passiert mit dem Gerät im Staub?
Werkzeuge mit Lüftungsöffnung setzen sich im Rückbau zu. Lüfterlose Kühlung ohne Ansaugöffnung ist hier keine Zusatzausstattung, sondern Voraussetzung.
Muss ich die Beleuchtung mitrechnen?
Ja. Im Bestand ohne Fensterlicht ist Beleuchtung der Posten, der die Laufzeit bestimmt — nicht das Werkzeug.
Kann ich zwischen zwei Abschnitten umsetzen?
Genau dafür ist ein tragbares Gerät gedacht: es steht an der Abbruchkante und zieht mit dem Abschnitt mit, statt im Container am Tor zu bleiben.