Baustrom ohne Generator

Baustrom heißt heute nicht automatisch Dieselaggregat. Wer Anschlussleistung, Gleichzeitigkeit und Standzeit kennt, kann einen großen Teil der Verbraucher aus einem Speicher fahren — und nur für den Rest ein Aggregat vorhalten.

Drei Zahlen entscheiden, nicht das Bauchgefühl

  1. Zählen Sie die Verbraucher, die gleichzeitig laufen — nicht alle, die auf dem Hof stehen. Die Gleichzeitigkeit ist der größte Fehler in der Auslegung: sie senkt die benötigte Leistung meist deutlich.
  2. Lesen Sie die Anschlussleistung von jedem Typenschild ab und addieren Sie sie. Nicht die Watt-Angabe auf dem Prospekt, sondern das, was das Gerät tatsächlich zieht.
  3. Rechnen Sie 20 bis 30 Prozent Reserve dazu. Motoren, Kompressoren und Schweißgeräte ziehen beim Anlaufen ein Vielfaches ihres Nennstroms.
  4. Prüfen Sie, ob ein Verbraucher 400 V Drehstrom verlangt. Wenn ja, entscheidet das über die Konfiguration — nicht über die Größe des Aggregats.

Was der Speicher trägt — und was nicht

  1. Beleuchtung, Handwerkzeug, Absaugung, Ladegeräte und Elektronik: der typische Grundstock einer Baustelle, den ein Speicher ohne Einschränkung übernimmt.
  2. Schweißgeräte und Kompressoren: machbar, aber der Anlaufstrom muss gedeckt sein. Hier wird aus einer Einheit oft ein Verbund aus zwei.
  3. Wasserhaltung über Tage, Heizung im Winter, Dauerbetrieb: der Fall, für den ein Aggregat weiterhin sinnvoll bleibt — oder eine Kombination aus beidem.

P-Serie: Parallelsysteme

Eine modulare Plattform. Wo die Last steigt, kommen weitere Einheiten dazu — zwei oder drei Einheiten einphasig, oder drei Einheiten für 400 V Drehstrom.

KonfigurationEinheitenNennleistungNutzbare KapazitätGewichtAusgang
P2512.500 W2,7 kWh29 kg230 V / 16 A · einphasig
P25 + P25-D25.000 W5,4 kWh≈60 kg230 V · einphasig · Ausgang AC230V/20A
P25 + P25-D37.500 W8,1 kWh≈90 kg230 V · einphasig · Ausgang AC230V/30A
P25 + P25-T37.500 W8,1 kWh≈90 kg400 V · Drehstrom · Ausgang AC400V/10A
  • P25

    Einheiten
    1
    Nennleistung
    2.500 W
    Nutzbare Kapazität
    2,7 kWh
    Gewicht
    29 kg
    Ausgang
    230 V / 16 A · einphasig
  • P25 + P25-D

    Einheiten
    2
    Nennleistung
    5.000 W
    Nutzbare Kapazität
    5,4 kWh
    Gewicht
    ≈60 kg
    Ausgang
    230 V · einphasig · Ausgang AC230V/20A
  • P25 + P25-D

    Einheiten
    3
    Nennleistung
    7.500 W
    Nutzbare Kapazität
    8,1 kWh
    Gewicht
    ≈90 kg
    Ausgang
    230 V · einphasig · Ausgang AC230V/30A
  • P25 + P25-T

    Einheiten
    3
    Nennleistung
    7.500 W
    Nutzbare Kapazität
    8,1 kWh
    Gewicht
    ≈90 kg
    Ausgang
    400 V · Drehstrom · Ausgang AC400V/10A

Verkabelung

Das Parallel-Verteilermodul stellt je Batterieeinheit ein Eingangspaar bereit — einen Leistungs- und einen Dateneingang — und speist die Last über einen einzigen Ausgang.

  • P25-D2 × P25P25 1P25 2AC230V/20A
    AC230V/20AZwei P25-Einheiten, 230 V einphasig.
  • P25-D3 × P25P25 1P25 2P25 3AC230V/30A
    AC230V/30ADrei P25-Einheiten, 230 V einphasig.
  • P25-T3 × P25P25 1P25 2P25 3AC400V/10A
    AC400V/10ADrei 230-V-P25-Geräte parallel ergeben 400 V Drehstrom — alle drei nötig, sonst fehlt eine Phase.

So wird die Parallelschaltung verdrahtet

  1. Jede P25 führt ein Leistungskabel und ein Datenkabel zu ihrem eigenen Eingangspaar am Verteilermodul.
  2. Das Verteilermodul hat drei Eingangspaare (L1 / L2 / L3) — ein Paar pro Batterieeinheit.
  3. Nur der Ausgang des Verteilermoduls speist die Last. Batterieeinheiten werden nie direkt an die Last angeschlossen.
  4. Jede Einheit behält ihre eigene Schutzeinrichtung; keine Einheit speist eine andere zurück.

Drei Konfigurationen, eine Plattform

Start mit einer Einheit — weitere kommen parallel dazu, sobald die Last es verlangt. Alle Konfigurationen nutzen dieselbe Batterieeinheit und dasselbe Verteilermodul.

  • Hitama P25 tragbare industrielle Batterie-Powerstation, Dreiviertelansicht auf Weiß

    P25

    Die Kerneinheit. Eine lüfterlose, selbstkühlende 230-V-Stromversorgung, die den Verbrennungsgenerator auf der Baustelle ersetzt — kein Abgas, kein Leerlaufgeräusch, kein Tankstopp.

    Hauptmerkmale

    Nennleistung
    2.500 W
    Spitzenleistung
    5.000 W (≤10 s)
    Nutzbare Kapazität
    2,7 kWh
    Ausgang
    230 V · 16 A
    Schutzart
    IP54
    Gewicht
    29 kg
    Angebot anfordern
  • Hitama P25-D Verteilermodul für zwei parallel geschaltete P25

    P25 + P25-D

    Zwei oder drei Einheiten über das Verteilermodul parallel geschaltet für 230-V-Einphasenlasten. Leistung und Kapazität addieren sich — mit zwei anfangen, bei Bedarf ein drittes dazu.

    Hauptmerkmale

    Einheiten
    2–3 × P25
    Nennleistung
    5.000–7.500 W
    Nutzbare Kapazität
    5,4–8,1 kWh
    Ausgang
    AC230V · 20–30 A
    Angebot anfordern
  • Hitama P25-T Verteilermodul für drei P25 im Drehstrombetrieb

    P25 + P25-T

    Drei 230-V-P25-Geräte parallel ergeben den 400-V-Drehstrom für Werkzeuge, die einphasig nicht laufen. Alle drei sind nötig — fehlt eines, verliert das System eine Phase. Von Hand getragen und aufgebaut: kein Kran, kein Hebezeug.

    Hauptmerkmale

    Einheiten
    3 × 230V P25
    Nennleistung
    7.500 W
    Nutzbare Kapazität
    8,1 kWh
    Ausgang
    AC400V · 10 A Drehstrom
    Angebot anfordern

Funktionen im Überblick

Jedes Bauteil am realen Gerät nummeriert — dieselbe Reihenfolge wie die Schaltpläne oben.

P25 — die Arbeitsmaschine

HITAMA P25 Baustromaggregat, vordere Portfläche: AC-Ausgang, AC-Ladeeingang, Hauptschalter, Batteriestand, USB-C, Solareingang, Parallel-Leistungs- und Datenbuchsen12345678
Portfläche
  1. AC-Ausgang · 230 V / 16 ASchleifer und Schweißgeräte direkt anschließen.
  2. AC-LadeeingangAns Netz, über Nacht voll.
  3. HauptschalterEin Dreh — die Anlage läuft.
  4. BatteriestandSechs LEDs, auf einen Blick.
  5. USB-CHandy und Laptop bleiben geladen.
  6. SolareingangPanel an — Ladung läuft weiter.
  7. Parallel-LeistungsbuchseLeitung zur P25-D / P25-T Box.
  8. Parallel-DatenbuchseDatenleitung — die Einheiten bleiben synchron.
HITAMA P25 Baustromaggregat, Dreiviertelansicht: Tragegriff, IP54-Gehäuse, 2,7-kWh-Akkukörper123
Gehäuse
  1. Tragegriff29 kg — von Hand zur Last getragen.
  2. IP54-GehäuseStaubgeschützt, strahlwassergeschützt.
  3. 2,7 kWh AkkuNutzkapazität pro Einheit, ventilatorlos.

P25-D — 230-V-Parallelschrank

HITAMA P25-D Parallelverteilbox, Vorderseite: Aufhängehaken, AC230V-30A-Ausgang, Sicherungsfenster, sechs Paralleleingänge1234567891011
Vorderseite
  1. AufhängehakenP25-Einheiten an die Box hängen.
  2. BoxParallelbox — startklar.
  3. Parallel-Ausgang · AC230V-30ADie einzige Zufuhr zur Last.
  4. AuflageHält die Box an ihrem Platz.
  5. SchutzbereichSicherungen hinter dem Fenster, Status im Blick.
  6. Parallels 1 EingangP25 Nr.1 Leitung — AC230V-10A.
  7. Parallels 1 DatenP25 Nr.1 Datenleitung.
  8. Parallels 2 EingangP25 Nr.2 Leitung — AC230V-10A.
  9. Parallels 2 DatenP25 Nr.2 Datenleitung.
  10. Parallels 3 EingangP25 Nr.3 Leitung — AC230V-10A.
  11. Parallels 3 DatenP25 Nr.3 Datenleitung.

P25-T — 400-V-Dreiphasen-Box

HITAMA P25-T Dreiphasen-Parallelbox, Vorderseite: Aufhängehaken, AC400V-10A-Ausgang, Sicherungsfenster, sechs Paralleleingänge1234567891011
Vorderseite
  1. AufhängehakenP25-Einheiten an die Box hängen.
  2. BoxDreiphasen-Box — startklar.
  3. Parallel-Ausgang · AC400V-10ADreiphasig — die einzige Zufuhr zur Last.
  4. AuflageHält die Box an ihrem Platz.
  5. SchutzbereichSicherungen hinter dem Fenster, Status im Blick.
  6. Parallels 1 Eingang · L1P25 Nr.1 Leitung — AC230V-10A.
  7. Parallels 1 DatenP25 Nr.1 Datenleitung.
  8. Parallels 2 Eingang · L2P25 Nr.2 Leitung — AC230V-10A.
  9. Parallels 2 DatenP25 Nr.2 Datenleitung.
  10. Parallels 3 Eingang · L3P25 Nr.3 Leitung — AC230V-10A.
  11. Parallels 3 DatenP25 Nr.3 Datenleitung.

Optionales Zubehör

Die Sonne ins Feld. Ein 400-W-Faltmodul am Solareingang der P25 — vor Ort laden, ohne Netz. Zwei Module parallel: 800 W in die Station.

Hitama 400-W-Faltsolarmodul für die P25, ausgeklapptes Vier-Sektionen-Modul und gefaltete Tasche mit orangem Griff, 3-m-MC4-Kabel

Optional

Faltbares Solarmodul 400 W

Ein Modul, 400 W. Faltbar, handlich, an den Solareingang der P25. Bis zu zwei Module parallel — 800 W laden die Station zusammen.

Max. Leistung (Pmax)
400 W
Leistungsspannung (Vmp)
72 V
Leistungsstrom (Imp)
5,56 A
Leerlaufspannung (Voc)
86,4 V
Kurzschlussstrom (Isc)
5,89 A
Max. Systemspannung
1000 V
Stecker
MC4
Rahmen
ETFE
Schutzart
IP54
Gewicht
9,1 kg
Maße, gefaltet
612 × 590 × 50 mm
Maße, ausgeklappt
2230 × 590 × 25 mm
Temperaturbereich
-40 °C bis +70 °C
Im Lieferumfang
3-m-Verbindungskabel
Angebot anfordern

Für Händler und Mietparks

  • OEM und ODM: Wir arbeiten mit Partnern an entsprechenden Projekten — vom individuellen Logodruck bis zur angepassten Konfiguration.
  • Für Mietparks zählt der Umlauf: keine Tankstelle, kein Kaltstart, keine Standzeit durch Betankung.
  • Nennen Sie Verbraucher, Spannung und Stückzahl — wir bestätigen Machbarkeit, notwendigen Werkzeugbau und Lieferzeit.

Was sich gegenüber dem Aggregat ändert

  • Kein Abgas an der Einsatzstelle: sinnvoll in Hallen, Tunneln, Gräben und überall dort, wo die BG-Messung sonst Grenzwerte reißt.
  • Kein Motorenlärm — der Punkt, an dem Nachtarbeit und Wohngebiete scheitern, nicht der Strompreis.
  • Kein Tanken, kein Ölwechsel, kein Kaltstart bei Frost: das Gerät kommt geladen an und geht geladen zurück.
  • Lüfterlose Kühlung ohne Lüftungsöffnung — Staub und Schleifspäne können nichts verstopfen.

Datenblatt und Händlerkonditionen

Technische Daten, Konformität und Transportbedingungen stehen im Datenblatt. Für eine Auslegung genügen drei Angaben: Verbraucherliste, Spannung und wie lange die Anlage ohne Nachladen laufen soll.

Häufige Fragen

Die Fragen, die Einkäufer vor der ersten Bestellung wirklich stellen — beantwortet mit Zahlen aus unseren Datenblättern, nicht aus dem Prospekt.

Reicht ein Speicher für eine ganze Baustelle?

Für Beleuchtung, Handwerkzeug, Absaugung und Ladegeräte in der Regel ja. Entscheidend ist die Gleichzeitigkeit: zählen Sie, was wirklich parallel läuft, und addieren Sie die Anschlussleistungen — nicht die Anzahl der Geräte auf dem Hof.

Was passiert bei Dauerlast über Tage, etwa Wasserhaltung?

Dafür ist ein Speicher allein nicht gedacht. Rechnen Sie die tägliche Energiemenge und die Nachlademöglichkeit; passt beides nicht zusammen, bleibt das Aggregat oder eine Kombination die richtige Wahl.

Warum 20 bis 30 Prozent Reserve einplanen?

Weil Motoren, Kompressoren und Schweißgeräte beim Anlaufen ein Vielfaches ihres Nennstroms ziehen. Ohne Reserve schaltet die Anlage genau im Anlaufmoment ab — der häufigste Grund für die Rückmeldung, die Anlage sei zu schwach.

Kann ich später erweitern, statt größer zu kaufen?

Ja, über den Verbund. Statt einer größeren Einheit kommt eine zweite dazu; für den Verleih ist das die günstigere Strategie, weil die Grundausstattung im Bestand bleibt.