Im Steinbruch gibt es keinen Hausanschluss, und die Wasserhaltung darf nicht ausfallen. Genau dort trennt sich, ob eine Lösung betrieben werden kann: Staub, Vibration, Hitze und ein Standort, den niemand täglich anfährt.
Vier Punkte, die hier über die Auslegung entscheiden
Rechnen Sie die Wasserhaltung zuerst. Sie läuft durch, auch nachts — und bestimmt damit die Energiemenge, nicht die Spitzenleistung.
Trennen Sie Dauerlast von Werkzeuglast. Pumpen laufen kontinuierlich, Bohr- und Trennwerkzeug in Stößen; zwei Kreise halten die Anlage kleiner als ein großer.
Prüfen Sie die Staubbelastung am Standort. In Brechanlagen und auf Halden setzt sich jede Ansaugöffnung zu — lüfterlose Kühlung ist hier keine Marketingeigenschaft, sondern die Voraussetzung.
Klären Sie, wer nachlädt. Ein abgelegener Standort ohne Ladeweg ist der eigentliche Knackpunkt; wenn niemand hinfährt, bleibt das Aggregat die richtige Wahl oder eine Kombination.
Was der Speicher trägt
Eine Einheit: Beleuchtung, Handwerkzeug, Messgeräte und eine kleine Pumpe — der Grundstock an abgelegenen Stationen.
Zwei Einheiten im Verbund: Wasserhaltung plus Werkzeug parallel, ohne dass die Anlage in Anlaufmomenten trennt.
Drei Einheiten plus Verteiler: 400 V für größere Pumpen und Brecherzubehör, verteilt auf drei Speicher.
P-Serie: Parallelsysteme
Eine modulare Plattform. Wo die Last steigt, kommen weitere Einheiten dazu — zwei oder drei Einheiten einphasig, oder drei Einheiten für 400 V Drehstrom.
Konfiguration
Einheiten
Nennleistung
Nutzbare Kapazität
Gewicht
Ausgang
P25
1
2.500 W
2,7 kWh
29 kg
230 V / 16 A · einphasig
P25 + P25-D
2
5.000 W
5,4 kWh
≈60 kg
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/20A
P25 + P25-D
3
7.500 W
8,1 kWh
≈90 kg
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/30A
P25 + P25-T
3
7.500 W
8,1 kWh
≈90 kg
400 V · Drehstrom · Ausgang AC400V/10A
P25
Einheiten
1
Nennleistung
2.500 W
Nutzbare Kapazität
2,7 kWh
Gewicht
29 kg
Ausgang
230 V / 16 A · einphasig
P25 + P25-D
Einheiten
2
Nennleistung
5.000 W
Nutzbare Kapazität
5,4 kWh
Gewicht
≈60 kg
Ausgang
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/20A
P25 + P25-D
Einheiten
3
Nennleistung
7.500 W
Nutzbare Kapazität
8,1 kWh
Gewicht
≈90 kg
Ausgang
230 V · einphasig · Ausgang AC230V/30A
P25 + P25-T
Einheiten
3
Nennleistung
7.500 W
Nutzbare Kapazität
8,1 kWh
Gewicht
≈90 kg
Ausgang
400 V · Drehstrom · Ausgang AC400V/10A
Verkabelung
Das Parallel-Verteilermodul stellt je Batterieeinheit ein Eingangspaar bereit — einen Leistungs- und einen Dateneingang — und speist die Last über einen einzigen Ausgang.
AC230V/20AZwei P25-Einheiten, 230 V einphasig.
AC230V/30ADrei P25-Einheiten, 230 V einphasig.
AC400V/10ADrei 230-V-P25-Geräte parallel ergeben 400 V Drehstrom — alle drei nötig, sonst fehlt eine Phase.
So wird die Parallelschaltung verdrahtet
Jede P25 führt ein Leistungskabel und ein Datenkabel zu ihrem eigenen Eingangspaar am Verteilermodul.
Das Verteilermodul hat drei Eingangspaare (L1 / L2 / L3) — ein Paar pro Batterieeinheit.
Nur der Ausgang des Verteilermoduls speist die Last. Batterieeinheiten werden nie direkt an die Last angeschlossen.
Jede Einheit behält ihre eigene Schutzeinrichtung; keine Einheit speist eine andere zurück.
Drei Konfigurationen, eine Plattform
Start mit einer Einheit — weitere kommen parallel dazu, sobald die Last es verlangt. Alle Konfigurationen nutzen dieselbe Batterieeinheit und dasselbe Verteilermodul.
P25
Die Kerneinheit. Eine lüfterlose, selbstkühlende 230-V-Stromversorgung, die den Verbrennungsgenerator auf der Baustelle ersetzt — kein Abgas, kein Leerlaufgeräusch, kein Tankstopp.
Zwei oder drei Einheiten über das Verteilermodul parallel geschaltet für 230-V-Einphasenlasten. Leistung und Kapazität addieren sich — mit zwei anfangen, bei Bedarf ein drittes dazu.
Drei 230-V-P25-Geräte parallel ergeben den 400-V-Drehstrom für Werkzeuge, die einphasig nicht laufen. Alle drei sind nötig — fehlt eines, verliert das System eine Phase. Von Hand getragen und aufgebaut: kein Kran, kein Hebezeug.
Für die Auslegung genügen drei Angaben: welche Verbraucher dauerhaft laufen, welche Spannung sie brauchen und wie oft jemand am Standort ist, um nachzuladen.
Die Fragen, die Einkäufer vor der ersten Bestellung wirklich stellen — beantwortet mit Zahlen aus unseren Datenblättern, nicht aus dem Prospekt.
Was bestimmt im Steinbruch die Auslegung?
Zuerst die Wasserhaltung: sie läuft durch, auch nachts, und bestimmt die Energiemenge. Die Spitzenleistung folgt aus dem Werkzeug, nicht umgekehrt.
Wie oft muss nachgeladen werden?
Das hängt von der täglichen Energiemenge und vom Ladeweg ab. Bei abgelegenen Stationen ist der Weg das eigentliche Kriterium — wenn niemand hinfährt, bleibt das Aggregat sinnvoll.
Warum ist Staub hier das Hauptthema?
In Brechanlagen und auf Halden setzt sich jede Ansaugöffnung zu. Lüfterlose Kühlung ist deshalb Voraussetzung, nicht Ausstattung.
Kann ich Wasserhaltung und Werkzeug parallel fahren?
Mit zwei Einheiten im Verbund ja. Eine einzelne Einheit, die die Dauerlast gerade eben deckt, trennt beim Anlauf des Werkzeugs.