Drei Namen, ein Datenblatt

Wer die P25-Serie zum ersten Mal sieht, liest drei Geräte: P25, P25-D, P25-T. Drei Namen, drei Kästen, drei Preise. Der Blick in die Datenblätter erzählt etwas anderes.

P25 — 2,7 kWh, 2.500 W Nennleistung, 5.000 W Spitze für maximal zehn Sekunden, 29 kg.

P25-D — 5,4 kWh, 5.000 W, 10.000 W Spitze, rund 60 kg.

P25-T — 8,1 kWh, 7.500 W, 15.000 W Spitze, rund 90 kg, dazu 400 V Drehstrom.

Jede dieser Zeilen ist die vorherige, multipliziert. 2,7 mal zwei ist 5,4. 2,7 mal drei ist 8,1. 2.500 mal zwei ist 5.000, mal drei 7.500. Sogar das Gewicht folgt: 29 mal zwei sind 58, angegeben sind rund 60; mal drei sind 87, angegeben rund 90.

Das ist kein Zufall und keine Marketing-Rundung. Es ist die Bauweise. P25-D und P25-T sind keine größeren Maschinen, sondern mehrere P25, die parallel arbeiten — zwei beziehungsweise drei Einheiten, gesteuert über ein gemeinsames Gerät. Deshalb steht in der Spezifikation der Serie auch „2–3" als Parallelbereich und nicht „1".

Was daraus für den Mietpark folgt

Kapazität ist teilbar, nicht sprungweise. Wer heute eine P25 kauft und in zwei Jahren mehr Energie braucht, kauft keine neue Baureihe, sondern stellt eine zweite daneben. Die Ladeinfrastruktur wächst mit, die Bedienung bleibt gleich, die Ersatzteilhaltung auch.

Und die Energie pro Kilo bleibt dabei konstant. 2,7 geteilt durch 29 ergibt rund 0,093 kWh je Kilogramm. 5,4 durch 60 ergibt 0,090. 8,1 durch 90 ergibt 0,090. Über die ganze Serie liegt der Wert bei etwa 0,09 kWh/kg — die größere Zahl ist nicht die bessere Zelle, sie ist dieselbe Zelle, öfter.

Das ist die eigentliche Nachricht für die Bauleitung: Wer mehr Kapazität braucht, bezahlt sie in Gewicht und Stellfläche, nicht in Wirkungsgrad. Zwei Geräte wiegen doppelt so viel wie eines — und brauchen doppelt so viel Platz in der Ladebucht.

Was sich nicht stapeln lässt

Eine Sache skaliert nicht mit: die Spannungsebene.

Zwei P25 ergeben 5.000 W bei 230 V. Sie ergeben keine 400 V. Wer einen Drehstromverbraucher hat — und auf der Baustelle ist das die Regel, sobald größere Geräte ins Spiel kommen —, für den ist die P25-T keine Option, sondern die Voraussetzung. Und diese Entscheidung fällt beim Kauf des Systems, nicht beim Aufstellen.

Praktisch heißt das: Die Frage „eine P25 oder zwei?" ist eine Mengenfrage und lässt sich später nachholen. Die Frage „230 V oder 400 V?" ist eine Strukturfrage und lässt sich später nicht nachholen. Deshalb steht sie in jedem Angebotsgespräch zuerst — vor Kapazität, vor Stückzahl, vor Liefertermin.

Drei Punkte, die man daraus mitnehmen kann

1. Rechne in Geräten, nicht in Baureihen. Wenn ein Kunde 8 kWh braucht, ist die Antwort nicht „die große Maschine", sondern „drei Einheiten". Das ändert Transport, Stellfläche und Ladezeit — und genau diese drei Punkte entscheiden im Verleih über die Marge.

2. Die Phase ist die einzige Einbahnstraße. Alles andere lässt sich nachrüsten. Die Spannungsebene nicht.

3. Gewicht ist der Preis der Kapazität. Rund 0,09 kWh je Kilogramm, über die gesamte Serie hinweg. Wer mit 29 kg pro Einheit plant, plant richtig — auch bei drei Einheiten.

Woher die Zahlen kommen

Alle technischen Werte in diesem Text stammen aus den Datenblättern der P25-Serie, wie sie auf dieser Seite und im Produktdatenblatt hinterlegt sind: Kapazität 2,7 / 5,4 / 8,1 kWh, Nennleistung 2.500 / 5.000 / 7.500 W, Spitzenleistung 5.000 / 10.000 / 15.000 W für maximal zehn Sekunden, Gewicht 29 kg beziehungsweise rund 60 und rund 90 kg für die Parallelsysteme.

Zur Einordnung: Die Verdopplung und Verdreifachung in diesem Text ist eine Rechnung auf diesen Datenblattwerten, keine Messung. Die Werte für kWh je Kilogramm sind ebenfalls gerechnet (Kapazität geteilt durch Gewicht) und auf zwei Nachkommastellen gerundet; sie beschreiben das Verhältnis, nicht die Zellchemie. Laufzeiten, Erlöse und Einsparungen werden hier nicht genannt, weil uns dafür keine eigenen Messwerte vorliegen.