Stromversorgung ist bei einem Vermessungstrupp zuerst eine Personalfrage und erst danach eine elektrische. Ein 29-kg-Gerät trägt eine Person auf ebenem Boden, an einer Böschung braucht es zwei, und das Nachladen zieht 500–1.500 W aus einer gewöhnlichen Steckdose plus jemanden, der das Zeitfenster einplant. Mit Fahrer und festem Camp regelt sich das von selbst; wenn jede Hand am Instrument ist, nicht.

Die Aufgabe, die niemand aufgeschrieben hat

In der Aufgabenliste eines Trupps steht die Stromversorgung nicht. Die Geologin protokolliert den Bohrkern, der Messtrupp beobachtet, der Bohrer führt das Gerät, der Fahrer fährt. Das Aggregat, das alle vier versorgt, gehört allen – und damit praktisch demjenigen, der zuerst merkt, dass es fehlt.

Dort versteckt sich der Aufwand. Im festen Camp steht das Gerät, wo es abgesetzt wurde, und wird geladen, wenn das Fahrzeug wieder an einer Steckdose steht. Auf einem wandernden Programm kommt alle paar Stunden ein neuer Standpunkt, und dasselbe Gerät muss an beiden Enden des Tages sinnvoll stehen.

In einer Lastliste taucht das nicht auf. Lastlisten zählen Watt; sie zählen nicht die zwanzig Minuten zu Beginn und Ende einer Schicht, in denen das Gerät gesucht, umgesetzt und ein Kabel bis zur Arbeitsstelle gelegt wird.

Die Lastrechnung steht anderswo. Anlaufstrom des Bohrgeräts, Kontinuität des Instruments, Laptop und Laden behandeln die Übersicht Strom für die geologische Erkundung, die Lastlisten für Vermessungscamps und die stillen Feldcamps. Dieser Beitrag behandelt die andere Hälfte: wer die Handarbeit macht.

Drei Arbeiten, die das Gerät still hinzufügt

Tragen. 29 kg sind kein schwerer Gegenstand an sich. Sie sind ein schwerer Gegenstand am Ende eines Weges, auf unebenem Grund, wenn dieselbe Person auch noch ein Stativ trägt.

1. Wer trägt es die letzten 300 Meter?

Meist der Messtrupp. Das Fahrzeug hält dort an, wo aus dem Weg ein Pfad wird, und auf der letzten Strecke gibt es keine Straße, keinen Wagen und keine zweite Hand. Ein nasser Lehmhang mit 29 kg ist die Stelle, an der aus einem Ein-Personen-Gerät eine Zwei-Personen-Aufgabe wird.

2. Wer plant das Ladezeitfenster?

Laden ist ein Termin, kein Nebeneffekt. Das Gerät nimmt 500–1.500 W aus einer normalen 230-V-Steckdose auf und füllt sich über einen Block von Stunden, nicht in den zehn Minuten zwischen zwei Messungen; dieser Block muss in einem Tag gefunden werden, den Tageslicht und Bohrplan vorgeben.

Auf einem abgelegenen Programm ist die Steckdose meist ein Generator. Ein Speicher, der am Aggregat geladen wird, hat die Treibstoffkette nicht abgeschafft, sondern den Verbrauch an einen Ort und eine Zeit verlegt. Was er am Arbeitsplatz entfernt, sind Lärm und Abgas.

Das Überwachen ist die einzige Arbeit, die verschwindet. Kein Motor heißt: kein Kraftstofftransport, kein Nachfüllen im Dunkeln, keine Wartungsroutine – die einzige der drei Aufgaben, bei der der Trupp Stunden gewinnt.

| Kennwert | Wert |

|---|---|

| Dauerleistung | 2.500 W |

| Kapazität | 2,7 kWh |

| Gewicht | 29 kg |

| Laden an 230-V-Steckdose | 500–1.500 W |

| Schutzart | IP54 |

Was 2,7 kWh an einem Standpunkt leisten

Erst in Stunden umrechnen, dann vergleichen. Kapazität geteilt durch die Last ergibt Stunden bei dieser Last, und der Divisor muss vor Ort gemessen werden, weil Instrument, Laptop und Bohrgerät keine gemeinsame Form haben.

Wie viele Stunden deckt ein Gerät ab?

Die Instrumente sind eine leichte Dauerlast, das Bohrgerät eine kurze schwere. Die P25-Powerstation von HITAMA ist auf diese Trennung ausgelegt: 2.500 W Dauerleistung und 2,7 kWh in einem Gerät, das eine Person auf ebenem Boden tragen kann. Ob das Bohrgerät passt, entscheidet sein Anlaufstrom vom Typenschild.

Die Spitze bestimmt das Gerät, der Mittelwert den Tag. Für den größten Einzelstart zu kaufen und dann gegen eine überwiegend kleine Last zu beurteilen, ist der häufige Fehler.

Wo die Rechnung endet

Die Kapazität ist endlich. 2,7 kWh decken kein Camp ab, das Bohrgerät, Kompressor und Unterkunft aus einer Kiste versorgt.

29 kg sind ein Heben, kein Ziehen. Eine Strecke, die eine Schleppe braucht, liegt außerhalb dessen, was die Angabe beschreibt.

IP54 deckt Staub und Spritzwasser. Nicht Untertauchen, nicht Hochdruckreinigung, nichts zur Explosionsatmosphäre.

Laden ist eine Aufgabe mit Dauer. 500–1.500 W bedeuten Stunden, und diese Stunden brauchen eine Steckdose, die wirklich unter Spannung steht – im wandernden Camp ein Planungsproblem, kein Hardwareproblem.

Fragen, bevor das Gerät in die Lastaufstellung geht

Wie schwer ist der Transport zwischen zwei Standpunkten?

29 kg, also eine Person auf ebenem und zwei auf unebenem Grund. Das Gewicht ändert sich nicht mit dem Gelände; die Zahl der Personen für einen sicheren Transport ändert sich, und die gehört in die Planung.

Wie lange dauert eine Ladung?

Das hängt von der Steckdose ab, denn die Aufnahme liegt bei 500–1.500 W. Ein Gerät mit 2,7 kWh füllt sich über einen Block von Stunden, nicht zwischen zwei Messungen; das Fenster wird wie jede andere Aufgabe eingeplant.

Laufen Bohrgerät und Instrumente gleichzeitig an einem Gerät?

Nur wenn der Anlaufstrom des Bohrgeräts in die 2.500 W Dauerleistung passt, während die Instrumente laufen. Der Anlaufwert steht auf dem Typenschild und entscheidet, ob eines reicht.

Was bleibt trotzdem Handarbeit?

Tragen, anschließen, Ladezeit planen. Ohne Motor entfallen Kraftstofftransport und Wartungsroutine, die Handgriffe bleiben – und sie treffen dieselben Personen jeden Tag.

Schicken Sie uns Ihre Standpunktliste, die Lasten der Instrumente und die Stellen, an denen das Fahrzeug halten kann – wir rechnen durch, welche Konfiguration den Messtrupp am Instrument lässt.