Der Alarm dauert Minuten, der Übungstag Stunden. Beides zieht an demselben Lüfter, derselben mobilen Beleuchtung, denselben Ladegeräten für Akkuwerkzeug und Funkgeräte. Der Einsatz ist der Grund, warum das Gerät existiert; verbraucht wird die Energie auf dem Übungsgelände. Die interessante Auslegungsfrage lautet deshalb nicht, was der Alarm verlangt, sondern wie der längste Übungstag aussieht.

Der Lüfter ist die Last, die entscheidet

Beim Lüften ist nicht die Leistung das Problem, sondern die Laufzeit. Ein Trennwerkzeug arbeitet stoßweise. Ein Lüfter nicht: Er läuft, solange das Gebäude geräumt wird — und auf dem Übungsgelände läuft er in der nächsten Übung wieder, und danach noch einmal. Bei Nachtübungen kommt die mobile Beleuchtung dazu, und die Akkuflotte geht zwischen den Durchgängen an die Ladegeräte. Funkgeräte, Wärmebildkamera und die Notebooks der Ausbilder sind daneben Rundungsfehler.

Gezählt werden also Durchgänge, nicht Werkzeuge. Statt einer Liste dessen, was eingesteckt werden könnte, hilft eine andere Zahl: Wie viele Übungen halten Lüfter und Beleuchtung hintereinander durch, wenn die Einheit am Montagmorgen voll geladen startet?

Wo die Einheit stehen kann

Ein Übungsgelände hat eigene Regeln zum Thema Kraftstoff. Wo mit offenem Feuer geübt wird, sind Motor und Kanister zwei Dinge, die begründet werden müssen — und sie stehen abseits des Gebäudes und abseits der Seite, auf der die Lehrgangsteilnehmer arbeiten. Eine Batterieeinheit nimmt diese Begründung aus der Diskussion und darf neben den Lüfter oder an die Tür gestellt werden.

Für Einweisung und Funk braucht es dieselbe Ruhe wie im Einsatz. Befehle und Sprechfunk dürfen nicht gegen ein Motorgeräusch anreden. Ohne Motor entfallen außerdem Abgas auf der Teilnehmerseite, die Tankpause zwischen zwei Durchgängen und die tägliche Wartung.

Das Budget — und das Nachladen danach

Wie lange eine Einheit trägt, entscheidet nicht die Leistung, sondern die Energiemenge. Die P25 ist mit 2.500 W Dauerleistung angegeben; gespeichert sind 2,7 kWh. Das Gerät wiegt 29 kg, die Kühlung kommt ohne Lüfter aus, der Ausgang ist reiner Sinus. Auf einem Übungstag ist der kWh-Wert der Wert, der zuerst zur Neige geht.

Mehr Einheiten verlängern den Tag, nicht die Schicht. Zwei parallel geschaltete Geräte heben die Leistung bei 230 V auf 5.000 W und den Speicher auf 5,4 kWh. Kommt der Verteiler und eine dritte Einheit dazu, liegt dieselbe Anordnung bei 400 V Drehstrom: 7.500 W, dahinter 8,1 kWh.

Energie ist Last mal Stunden. Ziehen Lüfter und Beleuchtung zusammen gut 1.000 W, sind drei Stunden Übung rund 3 kWh — mehr, als eine Einheit speichert. Diese Rechnung ist die ganze Methode, und sie ist der Grund, warum ein Übungsgelände selten bei einer Einheit bleibt.

Nachladen ist eine Aufgabe, keine Selbstverständlichkeit. An einer gewöhnlichen 230-V-Steckdose laden die Einheiten mit 500–1.500 W; den Speicher einer Einheit wieder zu füllen dauert also Stunden. Mit fester Steckdose auf dem Gelände passt das zwischen zwei Übungstage; ohne muss es geplant werden wie früher ein Tankvorgang.

Was das nicht leistet

Es ist eine Arbeitsstromquelle, keine Notstromversorgung für ein Übungszentrum. Die Energie ist begrenzt: eine Einheit gegenüber einem Lüfter, der sie über Stunden will. Zum Schutzumfang: Staub und Spritzwasser ja — dafür steht die Einstufung IP54; Untertauchen ist damit nicht abgedeckt, und in explosionsgefährdete Bereiche gehört diese Einheit nicht. Der Anlaufstrom eines Lüfters muss geplant und darf nicht angenommen werden — ein harter Anlauf ist ein anderes Problem als eine laufende Last. Und wer den Tag durchläuft, lädt vor dem nächsten Einsatz nach.

Nennen Sie uns die Verbraucherliste Ihres längsten Übungstags — Lüfter, Beleuchtung, Laden — und wir legen die Konfiguration gemeinsam fest.