Jedes Funkgerät auf dem Tisch hat eine Prüfroutine und einen Eintrag im Buch. Das Stromgerät am Boden daneben hat in der Regel einen Zettel, auf dem steht, wie viel Energie es beim letzten Einlagern noch hatte — und dieser Zettel ist die gesamte Vorgeschichte, die der Einsatzplan bekommt.

Ein Stromgerät für den Feldeinsatz steht den größten Teil seines Lebens ausgeschaltet. Das Datenblatt beschreibt die Stunde, in der es eingeschaltet ist. Ob diese Stunde überhaupt stattfindet, entscheidet sich in der Zeit dazwischen — und die ist selten jemandem zugeordnet.

In der Standzeit passiert mehr als nichts

Auch ohne angeschlossene Verbraucher verliert der Speicher langsam Energie. Der Wert, der bei der letzten Übergabe notiert wurde, ist deshalb nicht der Wert, der Monate später im Lager steht. Ohne Messung bleibt nur die ehrliche Annahme: niedriger als notiert.

Ein Verbrenner hat seine eigene Standzeit-Liste. Kraftstoff muss verwaltet und umgeschlagen werden, Öl und Filter haben neben der Betriebsstunde auch einen Kalender, die Starterbatterie ist eine zweite Batterie, die auf keiner Geräteliste auftaucht, und das Aggregat will von Zeit zu Zeit unter Last laufen, um in Ordnung zu bleiben. Nichts davon ist schwierig — aber alles fällt vor dem Einsatz an, nicht währenddessen.

Beide Fälle scheitern an derselben Stelle: an der Zuständigkeit. Ein Aggregat mit altem Kraftstoff und ein Gerät zur Hälfte geladen sehen auf der Geräteliste gleich aus.

Drei Angaben vor der Ausgabe

Restenergie, nicht Nennleistung. 2.500 W sagen, was das Gerät tragen kann. 2.7 kWh sagen, wie lange — und nur, wenn die Energie noch vorhanden ist.

Das Datum der letzten Vollladung. Eine Zeile, die aus einer Annahme einen Beleg macht, und die günstigste Zeile im ganzen Plan.

Das Ladefenster am Zielort. 2,7 kWh brauchen an einer normalen 230-V-Steckdose bei 500 W gut fünf Stunden, bei 1.500 W weniger als zwei. Dieses Fenster muss in den ersten Tag vor Ort passen und konkurriert dort mit allem anderen, wofür der erste Tag gebraucht wird. Gibt es am Zielort keine Steckdose, muss der Plan eine Quelle benennen.

Was die Prüfung nicht löst

Die Kapazität bleibt begrenzt, und eine Prüfung fügt nichts hinzu. Der Ladeplan einer Gruppe ist selbst eine Last auf derselben gespeicherten Energie. Die Bereitschaftsprüfung entscheidet nur darüber, ob das Gerät mit der Energie in den Einsatz geht, die der Plan ihm zugeschrieben hat.

IP54 bedeutet Staub- und Strahlwasserschutz, nicht Untertauchen — und kein Gerät für explosionsgefährdete Bereiche.

Ohne Lüfter gibt das Gehäuse die Wärme ab. Das verlangt Luft um das Gerät herum — im Fahrzeug wie im Lager, nicht in einer geschlossenen Kiste neben dem übrigen Material.

Eine feste Versorgung ersetzt es nicht. Es liefert Strom am Arbeitspunkt, für Stunden, aus einem Gerät, das eine Person tragen kann.

Senden Sie uns die Geräteliste und den Abstand zwischen zwei Einsätzen — beides zusammen ergibt den Ladeplan.