Der erste Auftrag ist ein Test. Der zweite ist das Geschäft.
Beim ersten Mal zählt, dass die Einheit ankommt, läuft und die Papiere stimmen. Beim zweiten Mal zählt etwas anderes: dass dieselbe Einheit wieder lieferbar ist, dass ein Bauteil nachkommt, dass die zweite Charge zur ersten passt. Genau diese Fragen entscheiden über Ihre Kosten im dritten Jahr — und genau sie stehen in keinem Erstangebot.
Was nicht auf der Seite steht
Auf hitama.net finden Sie keine Mindestbestellmenge, keinen Liefertermin und keine Staffelpreise. Das ist keine Nachlässigkeit, sondern die einzige Form, in der diese drei Zahlen ehrlich sind.
Sie hängen am Modell, an der Stückzahl und am Zielmarkt. Ändert sich der Steckertyp, die Sprache auf dem Typenschild, die Verpackung oder das Zielland, ändert sich jede der drei Zahlen mit. Eine Zahl auf einer Website wäre also eine Zahl für genau eine Konfiguration — und für alle anderen falsch.
Deshalb steht dort: Staffelpreise und Termine sind Projektfragen und werden je Auftrag verhandelt. Wer eine verbindliche Zahl braucht, bekommt sie im Angebot, mit Modell, Menge und Zielmarkt darin. Nicht vorher, nicht pauschal.
Vier Angaben, die vor der Anfrage feststehen müssen
Ohne diese vier ist jedes Angebot ein Ratespiel — auch unseres.
1. Die Netzform. Ein 400-V-Werkzeug läuft nicht an einer 230-V-Einheit, egal wie viele davon dastehen. Unsere 230-V-Einheiten (P25, P25-D) und die 400-V-Einheit (P25-T) sind zwei Antworten auf zwei verschiedene Werkzeugparks. Die Netzform zuerst, die Leistung danach.
2. Die Stückzahl und die Kopplung. Zwei Einheiten nebeneinander sind zwei Einheiten. Zwei Einheiten, die sich koppeln lassen, sind eine Reserve. Zwei P25 ergeben mit der Verteiler-Einheit P25-D 5.000 W und 5,4 kWh, drei ergeben 7.500 W und 8,1 kWh. Ob Ihr Werkzeugpark das braucht, entscheidet die Anlaufstrom-Seite, nicht die Dauerleistung.
3. Der Zielmarkt und die Papiere. Stecker, Typenschild, Sprache der Unterlagen und die Konformitätsdokumente für das konkrete Modell — nicht für die Baureihe. Das ist der Punkt, an dem eine Bestellung später hängt, wenn der Prüfer im Lager steht.
4. Wer später nachliefert. Ein Handelshaus bündelt, ein Werk ändert und fertigt nach. Beides ist legitim; Sie sollten nur wissen, welche Antwort Sie bekommen. Diese Frage stellt sich nicht beim ersten Auftrag. Sie stellt sich beim ersten Schaden.
Was eine Zahl nicht beantwortet: der Werkzeugpark
2,7 Kilowattstunden sind keine Laufzeit. Sie sind der Zähler einer Division, deren Nenner erst auf Ihrer Baustelle entsteht.
Ein Rechenbeispiel, alle Annahmen offen: 2,7 kWh geteilt durch eine konstante Last von 0,9 kW ergibt drei Stunden — wenn die Last konstant bleibt, der Speicher zu 100 Prozent nutzbar ist und keine Wandlungsverluste anfallen. So sieht kein Werkzeugpark aus. Ein Trennschleifer zieht in Schüben, ein Kompressor taktet, ein Bohrhammer hat Anlaufströme. Deshalb geben wir für keinen Einsatzfall eine Laufzeit an: Wir haben sie für Ihren Werkzeugpark nicht gemessen, und eine Zahl aus dem Datenblatt wäre keine Messung.
Drei Paare: eine Zahl und ein Satz
- 29 Kilogramm bei 2,7 Kilowattstunden. Eine Person, eine Hand, eine Treppe — ohne zweite Person und ohne Sackkarre.
- 5.000 Watt für bis zu zehn Sekunden (P25, Spitzenleistung). Anlaufströme sind ein Sekundenproblem, kein Dauerproblem. Wer nur die Dauerleistung vergleicht, vergleicht die falsche Zahl.
- Drei Stationen, zehn Prüfpunkte vor dem Versand. Das ist kein Qualitätsversprechen, sondern eine Reihenfolge: Prüfen passiert vor dem Versand, nicht nach der Reklamation.
Die Tagesrechnung — mit leeren Feldern
Wer Batterie gegen Diesel rechnet, kommt an einer Formel nicht vorbei:
Kosten pro Einsatztag = (Kaufpreis − Wiederverkaufswert) ÷ Einsatztage + Wartung pro Einsatztag + (geladene Kilowattstunden × Strompreis pro kWh)
Fünf Eingaben: Kaufpreis, Wiederverkaufswert, Einsatztage pro Jahr, Wartungsaufwand, Strompreis. Wir setzen keine davon ein — nicht, weil wir sie nicht kennen, sondern weil sie aus Ihrem Mietpark kommen und nicht aus unserem Katalog. Auf der Dieselseite stehen vier andere: Dieselpreis, Verbrauch pro Stunde, Wartungsintervall, Standzeiten.
Eine Gegenüberstellung ist erst dann eine Rechnung, wenn beide Spalten von derselben Person mit derselben Schichtlänge gefüllt wurden. Alles andere ist ein Prospekt.
Was das für die erste Bestellung bedeutet
Fangen Sie klein an — aber nicht blind. Vier Angaben, ein Datenblatt, ein Termin: Damit ist ein erster Auftrag ein Test, der etwas beweist. Der zweite Auftrag beweist dann, ob die Lieferkette dahinter steht.
Die registrierten Werte der P-Serie stehen unter Produkte und P-Serie; wie eine Bestellung für den Weiterverkauf aufgebaut wird, unter Händler; wer die Einheiten baut und prüft, unter Über uns.
*Alle Leistungsangaben nach Datenblatt. Laufzeiten sind Rechenbeispiele, keine Messwerte. Preise, Mindestbestellmengen und Termine sind Projektfragen und werden je Auftrag verhandelt.*

