Die Anzeige stimmt, der Ladepfad nicht

Ein Speicher, der bei minus fünf 40 Prozent anzeigt, hat wirklich 40 Prozent. Die Zellchemie löscht keine Energie, wenn das Thermometer fällt: Was im Oktober sechs Stunden lief, läuft im Januar mit derselben Ladung sechs Stunden. Verändert hat sich die zweite Hälfte des Zyklus.

Das Problem ist kein kleinerer Tank, sondern ein geschlossenes Ventil. Lithium-Eisenphosphat nimmt Ladung über dem Gefrierpunkt an und darunter nicht; wird trotzdem geladen, schlägt sich Lithium auf der Anode nieder, statt in sie hineinzuwandern, und dieser Belag bleibt. Ein sauber geführtes Gerät verweigert deshalb die Ladung.

Das sieht nach Kapazität aus und verhält sich wie Logistik. Das Gerät arbeitet seine Schicht, kommt mit 30 Prozent zurück und steht über Nacht bei 30 Prozent. Defekt ist nichts; es fehlen ein warmer Platz und ein paar Stunden.

Was unter null im Ladepfad passiert

Unter dem Gefrierpunkt wird nicht abgeregelt, sondern gesperrt. Zuerst wird die Zelltemperatur gemessen, dann der Strom; solange die Zellen kalt sind, bleibt der Ladepfad zu, und die Anzeige kann ein Ladesymbol zeigen, während kaum etwas hineingeht. Bei der P25 wiegt das schwer, weil der Zyklus auf Geschwindigkeit gebaut ist: 80 Prozent in rund zwei Stunden, voll in etwa 2,5 Stunden bei 500 bis 1 500 W Ladeleistung, gemessen bei Raumtemperatur.

Die Sperre ist Absicht, und sie ist der Grund für die Lebensdauer. Kalt geladene Zellen altern früh und unberechenbar; dieselben Zellen über dem Gefrierpunkt halten ihre Kapazität über Tausende Zyklen. Was im Januar wie eine Firmware-Schikane wirkt, entscheidet, ob ein Mietpark gleichmäßig altert.

Das Gehäuse hilft dabei nicht. Lüfterlos heißt kein Lufteintritt, kein Filter — und kein warmer Luftweg durch das Gehäuse. Wärme muss durch das Aluminium hinein, Kälte geht denselben Weg hinaus; ein Gerät im Wind ist nach acht Stunden ein kalter Block.

Wärme ist ein Raum, keine Funktion

Die günstigste Heizung ist ein Raum, den Sie ohnehin bezahlen. Mit 29 kg und 2 500 W Dauerleistung ist die P25 ein Gerät, das eine Person bewegt, und sie kann die Nacht dort verbringen, wo die Kolonne Kaffee trinkt. Sechs Stunden drinnen sind eine volle Ladung, sechs Stunden im Hof sind nichts.

Laden drinnen verschiebt die Sicherheitsfrage, nicht die elektrische. Der Stromkreis bleibt derselbe, die Umgebung nicht: Ladepunkt freihalten, Kabel aus dem Türbereich, FI-Schutzschalter des 230-V-16-A-Kreises der Baustelle zuordnen.

Im Winter ist das zweite Gerät keine Reserve, sondern das Ladegerät. Eine Rotation macht aus dem gesperrten Ladepfad eine Disposition, die der Polier am Whiteboard löst; zwei P25 lassen sich auf 5 000 W parallel schalten, die Rotation kostet also keine Leistung.

Die Temperatur entscheidet auch über die Abgabe. Der dokumentierte Bereich liegt bei −10 bis 65 °C; 2,7 kWh halten bei minus zehn die 5 000 W Spitze zehn Sekunden, aber nicht jeden Morgen im Minutentakt.

Was das nicht löst

Das ist keine Zusage außerhalb des dokumentierten Bereichs. −10 bis 65 °C sind der Bereich, den wir belegen. Unsere CE-Kennzeichnung steht unter der EMV-Richtlinie 2014/30/EU mit Prüfbericht A2409245-C01-R01-V1: elektromagnetische Verträglichkeit, keine Kaltwasser-Zulassung.

Es ist kein Kapazitätsverlust, den man wegrüstet. Eine P25-T mit 8,1 kWh nimmt bei minus fünf ebenfalls keine Ladung an; ein größerer Speicher hilft nur, wenn es einen warmen Platz gibt, an dem die Energie hineingeht.

Und es ist nicht dicht. IP54 ist eine Gehäuseklasse gegen Staub und Spritzwasser, keine Aussage über Hochdruckreiniger oder stehendes Wasser.

Es ist auch nicht in jedem Fall ein Ersatz für das Aggregat. In den kältesten Wochen kann die Rechnung dafür sprechen, ein kleines Aggregat zu behalten und den Speicher den Rest des Jahres tragen zu lassen.

Die Zahlen aus dem Januar

Die Auslegungsfrage ist eine Kalenderfrage. Schichtbeginn, Temperatur im Hof bei der Rückgabe und die Stunden, die ein Gerät stillsteht, entscheiden im Winter mehr als die Lastliste.

Senden Sie uns den Schichtplan, den Sie im Januar tatsächlich fahren, und die Werkzeuge, die kalt anlaufen müssen: https://www.hitama.net/en/contact